Notre-Dame des Neiges

Kunst und geistliches Leben im Gebirge

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Notre-Dame des Neiges im Sommer

Association Notre-Dame des Neiges   

Chemin de la Chapelle

38750 L’ALPE D’HUEZ

www.notredamedesneiges-alpedhuez.asso.fr

Notre-Dame des Neiges im Winter

Gottesdienst

Der Vereinigung beitreten

Die Kirchenfenster

Arcabas, Schöpfer der Kirchenfenster

Fotos der Kirche und Artikel

Die anderen Kirchen in Huez

Die Kirche — Die Musik

In Alpe d’Huez, einem Dorf und einer Skistation im Département Isère, haben wir das Glück, eine außerordentliche Kirche zu haben: ihre Architektur, ihre Kirchenfenster und ihre Orgel sind wunderschön. Besichtigen Sie sie! Die Kirche ist jeden Tag geöffnet. Das Museum von Huez und Oisans auch Führungen im Winter am Mittwoch um 14.30 Uhr und im Sommer am Dienstag um 17.30 Uhr (Treffpunkt am Eingang der Kirche).

Bei der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele von 1968 kam der Gemeinderat auf den Gedanken, die kleine Kapelle aus Holz (die sich auf dem heutigen Parkplatz vor der Kirche befand) durch eine größere Kirche zu ersetzen, von der aus man den Gipfel der Meije sehen könnte. Unter Mitwirkung von Jaap Reuten, dem niederländischen Pfarrer von Huez, der hier von 1964 bis 1992 Priester war, wurde der Bau der Kirche Notre-Dame des Neiges 1970 beendet. Dieser Bau wurde durch Spenden von den Mitgliedern der Pfarrgemeinde und von zahlreichen Gönnern finanziert, dank den drei Vereinen, die damals geschaffen wurden. Der eine, um die Kirche zu bauen und die Kirchenfenster zu gestalten (der Verein Notre-Dame des Neiges, am 17. Januar 1967 an der Präfektur eingetragen); der andere, um die Orgel einzurichten (der Verein ‚Orgues et montagnes’); der dritte, der in den ersten Jahren aufgelöst wurde. Die ersten beiden Vereine vereinigten sich 2004 zu einem einzigen Verein. Die Sankt-Niklaus-Krypta wurde am 30. Dezember 1968 eingeweiht und gesegnet, die Kirche am 6. Dezember 1969. Das Dach wurde im Jahre 1970 beendet und das letzte und dreizehnte Kirchenfenster im Jahre 2002 angefertigt. Die Kirche wurde mit einfachem Baumaterial gebaut (Beton für den kreisförmigen Rumpf, Kupfer für das Dach, Holz für den Dachstuhl, lichtdurchlässiges Glas für die Kuppel). Das Dach wurde von Charles Verguet verwirklicht.

Unter Mitwirkung von Jean Le Boucher, der im Krieg während des Gefechts der Alpette am 14. August 1944 gelobte, eine Kirche zu Ehren der Jungfrau Maria zu bauen, wurden in der Architektur dieses resolut modernen Gebäudes, das vom Architekten Jean Marol entworfen wurde, Symbole herausgearbeitet.

Erstes Symbol: Gott hat wie Abraham in der Wüste sein Zelt in Alpe d’Huez aufgeschlagen; die Form des Daches wird also die geschmeidige und runde Bewegung dieser geräumigen Unterkunft annehmen. Man tritt durch den Chor oder Herz des Gebäudes ein: nachdem man das Halbdunkel durch einen langen Eingang (narthex) bewältigt hat, wodurch der Besucher sich an die Dunkelheit gewöhnen und sich auf das Gebet vorbereiten kann, gelangt man in der Mitte zu einem Lichtschacht. Dieser Schacht ist auch der Mast, der das Zelt aufrechterhält, das Rückgrat des Gebäudes. Die Gläubigen sitzen im Kreis um den Lichtschacht wie um ein Lagerfeuer… Schließlich befindet sich der Mast auf einer Baufluchtlinie, die diesen Kirchturm mit den beiden anderen Kirchtürmen der Gemeinde, denen von Saint-Ferréol und von Huez-en-Oisans, verbindet. Für die Mitbegründer soll diese Gerade uns daran erinnern, dass die Religion, gemäß dem etymologischen Sinn dieses Wortes, die Menschen miteinander verbinden soll. Unter der Kirche befindet sich die Krypta.

Die dreizehn wunderschönen Kirchenfenster stammen alle vom berühmten Künstler Arcabas.

Jésus entre dans Jérusalem

La Cène

Jesus tritt in Jerusalem ein

Das Abendmahl

Die Musik

Die Orgel hinter dem Altar, von Jean Guillou entworfen

Die Kirche besitzt eine Orgel ohnegleichen, die auf den Namen Christophe-Raphaël getauft wurde. Sie ist bester Qualität und verfügt über eine außerordentliche Tonvielfalt. Sie wurde 1978 vom Orgelbauer Detlev Kleuker hergestellt nach Entwürfen von Jean Guillou, einem Komponisten und Organisten der Pariser Saint-Eustache-Kirche.

Die Orgel befindet sich in der Mitte des Lichtschachts, der die Zentralsäule des Gebäudes bildet, und stellt eine gen Himmel gerichtete Hand dar. Die Zeichnung stammt von Jean Marol. In den Fingern dieser Hand sind die Orgelpfeifen befestigt, die 24 Register betragen. Es handelt sich um ein kompaktes Musikinstrument, das über eine umfangreiche Stimmenvielfalt verfügt und das Publikum das Spiel des Organisten entdecken lässt, da die Klaviatur auf den Zuschauerraum gerichtet ist.

Konzerte werden in der Saison an jedem Donnerstagabend vom Verein Notre-Dame des Neiges-Orgues et montagnes (www.orguesetmontagnes.com) veranstaltet, sei es im Winter oder im Sommer. Die besten Organisten der Welt, aber auch mehrmals im Jahr Orchester können bei dieser Gelegenheit auftreten.

Praktika (Orgel mit Jean-Paul Imbert, Panflöte mit Cornel Pana seit 2002 und Gesang mit Christian Ciurca seit 2004) werden ebenfalls im Sommer veranstaltet.

Der Organist und Musikdirektor des Vereins ist Jean-Paul Imbert, Ordensritter der Kunst und Literatur (siehe seine Website).

Alpe d’Huez liegt im Département Isère (siehe die Websites der Präfektur und des Generalrats) und in der Region Rhône-Alpes (siehe die Website der Regionspräfektur und des Regionalrats). Um nach Alpe d’Huez zu gelangen, siehe die Website der SNCF, die Fahrpläne der VFD-Busse (VORSICHT! Kein Verkehr am 1. Mai!) und die Website des Verkehrsamts von Alpe d'Huez. Informieren Sie sich im Radio Alpe d’Huez.

                                            

Merci à Gilbert Magnus pour la traduction !